Kunst
 Fr.06.09. bis
 So.08.09.2019
Quo Vadis Ausstellung
   Eintritt frei Stettiner Str. 17 Jügesheim
gegenüber REWE-Markt
Kunstausstellung QUO VADIS
Viele Wege führen in die Zukunft, aber welche sind die richtigen? Quo vadis?
Künstler wissen auch nicht unbedingt besser wo es lang geht, aber sie können mit ihren Werken neue Sichtweisen vermitteln.
Für die Rodgauer Künstler war es ein Wirbelsturm, der den Stein für die Ausstellung „Quo Vadis“ buchstäblich ins Rollen brachte. Es war der Zyklon Enawo, der im März 2017 das Kanonendenkmal in der madegassischen Hafenstadt Antalaha in ein Mahnmal verwandelte. Es ist die Mahnung der Natur, dass Klimawandel und Wettrüsten die zwei neuen apokalyptischen Plagen der Endzeit sind.

Mit Bildern, Fotos, Skulpturen und Installationen stellen sich die Rodgauer Künstler Friedhelm Meinaß, Gerd Steinle, Ivo Sruk, Melina Hermsen, Betty Fox, Khaled Hussein und Dieter Stein den aktuellen Themen...
    Klimawandel, Krieg, Frieden
         und Menschenrechte

Die Künstler überweisen 10 % eventueller Verkaufserlöse in den Spendentopf “Bäume für das Hospiz am Wasserturm”. Die Bepflanzung wird in zeitlicher und örtlicher Abstimmung mit der Bauleitung erfolgen.

Die Eröffnung der Ausstellung beginnt am Freitag den 6. September um 19 Uhr mit einem Auftritt der Band Hard2Remember und ist am folgenden Samstag und Sonntag zwischen 10 und 12 Uhr und zwischen 16 und 22 Uhr geöffnet.
Der Eintritt ist frei.
             Apokalyptische Schlacht:
         Wirbelsturm begräbt Kanone

Das Bild zeigt, was damals geschah:
Stolz blickte die Kanone hinaus aufs Meer, so als ob sie alle Bedrohungen abwehren könnte. Kanonen gehören seit langer Zeit zu den tödlichsten Kriegsgeräten und schmücken Denkmäler, um Sicherheit zu verbreiten.
Aber dann kam ein Wirbelsturm der neuen Art - ein Vorbote des Klimawandels. Sintflutartiger  Regen stürzte vom Himmel, unterspülte das Denkmal  und brachte es zum Einsturz. Als würde ein Sieger in einer triumphalen Geste seinen Fuß auf den Verlierer setzen, wälzte der Wirbelsturm noch einen tonnenschweren Quader darüber.

Der Schatten des Fotografen fällt in den Graben der Zerstörung.
Er hebt hilflos seine Arme:
Wie viel wollen die Nationen noch in ihr Wettrüsten investieren? Und reicht es dann noch für den Kampf  gegen den Klimawandel? Gibt es denn noch Sieger des Wettrüstens, nachdem der Planet zerstört ist?
Wo bleiben die Menschenrechte der Verlierer?
               Quo Vadis - was nun?